Argumente gegen das Zeitgeschehen - 07.-11. Juni 2019

Eine Veranstaltung des Arbeitskreis Auflösen

Lohngerechtigkeit

Warum die Frage nach dem „gerechten Lohn“ grundverkehrt ist und was das Verhältnis zwischen Lohn und Leistung wirklich bestimmt

Dass ein Informatiker besser bezahlt wird als der Busfahrer, der ihn zu seinem Arbeitsplatz fährt, gilt als selbstverständlich - immerhin hat er ja ein langes Studium hinter sich, leistet viel mehr und überhaupt hängt von ihm viel mehr ab. Aber könnte der Informatiker wirklich ohne weiteres den Job des Busfahrers übernehmen? Sind die 50 Codezeilen, die der Informatiker am Tag schreibt, wirklich einfach mehr als die Strecke, die der Busfahrer zurücklegt? Wie viele Kilometer muss der Busfahrer denn fahren, um auf ein Äquivalent für 50 Zeilen Code zu kommen?

Nur ein schlechtes Beispiel?
Wir halten die ganze Suche nach einem angemessenen Kriterium, nach dem sich objektiv entscheiden müsste, dass die Bankster aus Frankfurt viel zu viel, man selbst eigentlich viel mehr und der Kollege, der immer zu spät kommt, auf jeden Fall weniger verdient hätte, für verkehrt. Weil die ganze Welt das anders sieht, wollen wir in diesem Workshop darüber streiten.

Wenn man die Suche nach dem gerechten Lohn hinter sich gelassen hat, hat man den Kopf frei für ein paar richtige Antworten auf wichtige Fragen:

Darum soll es im zweiten Teil des Workshops gehen.

Der Workshop erstreckt sich über drei Teile:

Samstag von 11:00 Uhr bis 14:00 Uhr
sowie von 17:00 Uhr bis 20:00 Uhr, und
Sonntag von 11:00 Uhr bis 14:00 Uhr.



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