Argumente gegen das Zeitgeschehen - 18.-22. Mai 2018

Eine Veranstaltung des Arbeitskreis Auflösen

Bedingungsloses Grundeinkommen

Das bedingungslose Grundeinkommen ist ein öffentliches Thema. Linke Befürworter des Konzepts von Attac oder der Partei DIE LINKE rühren die Werbetrommel. Die Losung der Verfechter des Grundeinkommens lautet: „Wir produzieren genug für alle. Trotzdem leiden viele Menschen unter finanzieller und materieller Armut. Das muss nicht sein!“ Stimmt: Reichlich gefüllte Schaufenster und Warenlager und auf der anderen Seite immer mehr Menschen, die ohne und mit Arbeit mit einem Existenzminimum auskommen müssen.

Aber warum ist das so?

Diese Frage stellen die Freunde des bedingungslosen Grundeinkommens nicht: Was ist diese Produktion von Reichtum, wenn als deren Resultat die Menschen, die die Warenreichtum herstellen, unter Existenzsorgen leiden oder ganz ihre Einkommen verlieren?

Vielmehr denken sie sich die kapitalistische Welt als Ansammlung von Chancen zu ihrer Verbesserung und befassen sich in immer neuen Varianten mit der Frage: Wo soll das Geld herkommen, das der Staat als bedingungslosen Grundeinkommens umverteilen soll? Ihre Antworten kommen einem sehr bekannt vor: Waren müssen produziert und natürlich mit Gewinn verkauft, Erwerbsarbeit muß geleistet, Steuern müssen bei erfolgreich Verdienenden abkassiert werden, usw.

Der Workshop erstreckt sich über drei Teile:

Samstag, den 19.5., von 11:00 Uhr bis 14:00 Uhr
sowie von 17:00 Uhr bis 20:00 Uhr
und Sonntag, den 20.5., von 11:00 Uhr bis 14:00 Uhr.



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